Ich habe mein Kinderbuch "De Hurzel-Purzel-Gode-Nacht-Jeschicht" ins ostaltmärkische Platt übersetzt. Dabei war mir Ursula Böwe eine kompetente niederdeutsche Beraterin. Als kleines Dankeschön setze ich ihr Altmarkgedicht in meine Homepage    

 

         

 

         sommergeflüster

 

          einst flüsterte

          uns der sommer

          am herbstrand

          sein liebeslied

 

          eine wolke

          zog vorüber

 

          und fragt die

          späten trauben

          ob etwas

          davon blieb

 

 

(aus "sommergeflüster am herbstrand" siehe Shop)

 

 

 

 

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-..

 

 

 

 

 

 

 

Mitte April hatte das Kinderbuch von Eckhard Erxleben und Sieglinde Hausmann Premiere. Eine "Gute- Nacht- Geschichte". Zwei kleine Kaninchenkinder verteidigen ihren Heimatwald. Statt eines Nachwortes findet sich auf der letzten Seite nachfolgendes Gedicht:

          

 

 

 

 

 

          Was ein Kind zum Träumen braucht

 

          

           Sterne,

          

           die am Himmel wandern.

          

           Einen Mond,

          

           der seine Kreise zieht.

          

           Eine Erde,

          

           die sich dreht und dreht.

          

           Ein Heimatland,

          

           das sich selbst gehört.

          

           Ein Haus,

          

           das fest und sicher steht.

          

           Ein Zimmer,

          

           still ind ungestört.

          

           Ein Bett

          

           wie Moos und Wiesenheu.

          

           Ein Kuschelhase,

          

           der mit ihm träumt.

          

           Eltern,

          

           die den Schlaf behüten.

          

           Und eine

          

           Gute-Nacht-Geschichte.

 

 

 

 

 

.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,

 

 

 

          

 

           ein regenbogen

           

            ein regenbogen

            im winter

            zwischen himmel

            und erde

            gespannt

 

            ein regenbogen

            im winter

            und brauchten

            vier jahreszeiten

            bis dass

            wir uns erkannt

 

 

Dieses Gedicht von mir ist aus dem Buch "Sommergeflüster am Herbstrand". Es wird im März 2016 bei der Leipziger Buchmesse präsent sein. Es kann aber auch hier im Shop bestellt werden. Herzliche Grüße an alle meine Leser.

 

 

,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,.-,-

 

 

 

 

..................................................

        ................................

              ...................

 

 

            

 

 

Ein Neujahrshaiku in japanischer Tradition.

             2006 im Verlag Wiesenburg in Schweinfurt

             veröffentlicht (Illustration Carolin Raden).

 

 

 

 

                      am neujahrsmorgen

            breitet sich Schnee-ein Himmel

                      vor meiner Haustür

 

 

 

................................................................................................

              .........................................................

                        .....................................

 

 

 

 

            

 

            

               Dezemberhaiku:

 

               im laternenschein

               die schatten der schneeflocken

               auf ihrem gesicht

 

 

               vereiste Treppe

               auf dem Weg zum alten Schloss

               fehlt eine Stufe

 

              

               zwei augenblicke

               ihr zug wird schneller

               ein lächeln noch

 

 

Aus meinem Buch "Echo des Moments", das u. a. von den altmärkischen Künstlern Margret Hoffmann, Otto Mewes und Gerd Dietrich illustriert wurde.

 

 

----------------------------------------------------------------.................................................................................................

 

 

 

schorstedt

 

dunkelnde dachböden

im sonnenstaub

duftend nach

holz und heu

die märchen

der kindheit

wohnen noch dort

schlafen in den bäumen

die quellen sind noch

nicht versiegt sie

rinnen und rieseln

flüsternd leise

am silbernen berg

unterm moos die zeit

du hörst sie

wenn du träumst

 

Aus Dieter Fettback: "Familien in der Altmark" Band 7, Seite 114

von Eckhard Erxleben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wenn hoch am himmel

frei die wildvögel ziehen

hausgansgeschnatter

 

 (Haiku aus "Echo des Moments")

 

 

 

 

 

 

einberufung

 

am kalten

kachelofen lehnend

in lederstiefeln

in solchen einst

sein vater starb

 

nie wieder vergessen

die tränen der mutter

an jenem morgen

am kalten kachelofen

noch ungekämmt

das Haar

 

Aus Poesiealbum neu "Gegen den Krieg":

Grundlage für 2. Gedichtfilm- Wettbewerb

der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik.

Auch im Hörbuch "Schwarze Ängste"

veröffentlicht und anschließend von einer

Schweizer Künstlergruppe verfilmt.